Walhaie gehören innerhalb der Klasse der Knorpelfische in die Unterordnung der "Echten Haie".

Walhaie sind Kosmopoliten und in fast allen Meeren zu Hause. Vorwiegend halten sie sich in tropischen Breiten auf. Im Mittelmeer sind sie nicht anzutreffen.

Walhaie sind die größten lebenden Fische. Manche Exemplare bringen es auf eine Länge von 15 Metern und wiegen bis zu 12,5 Tonnen. Obwohl sich in ihrer flachen Schnauze annähernd 6000 winzig kleine Zähne verbergen, sind sie für den Menschen völlig ungefährlich. Die Zähne und die reusenartigen Kiemenbögen sieben planktonische Kleinstlebewesen aus dem aufgesaugten Wasser. Auf dem Speiseplan stehen aber auch kleinere Fische, die zufällig in ihren Sog geraten. Häufig findet man die Walhaie an der Wasseroberfläche, da auch dort ihre Nahrung treibt.

Walhaie sind ovovivipar, d.h. sie bringen ihre Jungen lebend zur Welt. Im Mutterleib entwickeln sich die Eikapseln zu ausgebildeten Keimlingen. In diesem Zustand haben sich Gestalt und Farbe der ausgewachsenen Tiere bereits ausgebildet. Die Neugeborenen sind ca. 64 cm lang.

Neueste Forschungen gehen davon aus, dass Walhaie erst mit einem Alter von 25-30 Jahren geschlechtsreif werden. Ihre Lebenserwartung soll bei über 100 Jahren liegen. Über das Paarungsverhalten der Walhaie ist bislang so gut wie nichts bekannt.

Die Walhaiforschung ist noch eine sehr junge Disziplin, und die Forscher stehen vor vielen ungelösten Rätseln. Einem Bericht zu Folge legte ein mit einem Sender ausgestatteter Walhai eine Strecke von über 23.000 Kilometern innerhalb von 40 Monaten zurück. Der Grund seiner Reise ist noch ungeklärt.


Quelle: vox.de

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