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Safaga April 2004 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Alexander Nolte   
Dienstag, den 01. September 2009 um 18:36 Uhr

14 Tage Tauchurlaub im Orca Village in Safaga vom 01.04. - 15.04.2004

Tja, wie beginne ich am besten diesen Urlaub zu beschreiben? Eigentlich ist es ganz einfach. Nachdem ich letztes Jahr Rolf in Safaga kennen gelernt hatte, wir das ein oder andere mal in Deutschland zusammen tauchen waren haben wir beschlossen den Urlaub vom letzten Jahr zu wiederholen.

So kam es dann, dass wir wieder für 2 Wochen im Orca Village in Safaga landeten. Nachdem der Start recht gut geklappt hatte, ich flog von Paderborn, Rolf von Hamburg, Treffpunkt München und dann weiter nach Hurghada, alles Gepäck auch mit uns angekommen war, war dieser erste Teil des Urlaubs schonmal positiv verlaufen. Nun ja, am Flughafen kamen dann die üblichen Diskussionen mit den Kofferträgern auf, wir sollten für unseren Kofferwagen zweimal bezahlen, doch auch dieses kleine Intermezzo konnte unsere Freude auf das Rote Meer nicht schmälern.

Nachdem wir dann nach ca. 1 stündigem Transfer in Safaga angekommen waren und eingecheckt hatten, schafften wir unser Tauchgepäck zur Basis. Den ein oder anderen Mitarbeiter kannten wir noch vom letzten Jahr, so ging der Check In auch hier schnell von statten.

 

Dann endlich ging es am nächsten morgen auf einem unserer vielen Boot zum ersten Tag raus aufs Rote Meer. Unser erster TG fand bei Shaab Quais statt, einem Riff das nur sehr selten angefahren werden kann. Da wir ja Wiederholungstäter waren konnten wir auch auf den Check-TG verzichten und uns gleich unserer Wege trollen. Der zweite TG des Tages fand am Nordplateau des Middle Reefs statt, auch hier kann nur relativ selten getaucht werden, daher ist das Riff auch noch sehr schön intakt.

Die nächsten Tauchgänge fanden unter anderem bei Tobia Island, hier war die Sicht wirklich miserabel, Ras Abu Soma, Abu Kafan und natürlich dem Panorama Riff statt.

Am Panorama Riff hatten wir dann das absolute Highlight unserer Reise. Gerade ins Wasser gesprungen kam in etwa 30 Metern Tiefe ein Schatten auf uns zu. Nachdem wir uns die Augen gerieben entstand aus dem Schatten ein Manta. Ein absolute klasse Moment, ich war froh dass ich meine Kamera dabei hatte und einfach nur draufhalten musste. Das Ergebnis könnt Ihr Euch hier ansehen. Als wir dann wieder an Bord waren und es den anderen erzählten wollte uns natürlich keiner glauben. Wie gut dass wir das ganze auf Video hatten und beweisen konnten.

Die anfängliche Ungläubigkeit schwand dann sehr schnell und es keimte ein wenig Neid auf. Doch das war ganz und gar unbegründet, denn am nächsten Tag sahen wir bei Abu Kafan gleich zwei Mantas. Es war wirklich unglaublich. An zwei Tagen hintereinander drei Mantas, das war schon wirklich viel Glück, aber zu richtigen Zeit am richtigen Ort sein ist ja auch nicht schlecht. Allerdings hatten wir doch etwas Mitleid mit Thomas unserem Guide. Er war wirklich der einzige, der auf dem Boot war und keinen der drei Mantas gesehen hat. Das ist wirklich Pech...

 

Aber wir hatten noch mehr Glück. Ein paar Tage später machten wir einen Tauchgang am Middle Reef Ost den Hans führte, da es hier einen interessanten Korallengarten gibt, indem es aber nicht ganz einfach ist das Boot wieder zu finden. Auch hier waren wir kaum im Wasser und da schwammem auf einmal Delfine um uns herum. Eine Mutter mit Ihrem Kalb waren besonders neugierig und schwammen fast zwanzig Minuten um uns Taucher herum und spielten mit uns. Als wir wieder auf der Basis waren keimte auch hier der Neid auf, denn drei Mantas und Delfine in zwei Wochen sind schon nicht ganz schlecht.

Die Tauchgänge waren allesamt wirklich schön, da gibt es nichts zu meckern, wenn es auch recht lästig war, in unserer zweiten Urlaubswoche fast jedemn Tag auf ein anderes Boot zu kommen. Dies lag an etwa 60 TL Kandidaten, die gerade in dieser Woche hier versuchten Ihren Tauchlehrerschein zu machen. Wie erfolgreich diese waren, keine Ahnung, uns "normalen" Gäste nervte es allerdings, dass wir halt wirklich jeden Tag auf ein anderes Boot mussten.

Ein weiteres Highlight hatten wir auch noch an Land. Aufmerksam geworden durch Empfehlungen die auf der Basisi kursierten, sind wir einen Abend in einem Fischlokal in Safaga gewesen. Ich habe keine Ahnung, ob ich den Namen richtig schreibe, es war das Rausher. Ein absolut klasse Lokal, 5 Gänge mit allem was das Herz begehrt, superlecker und günstig. Wirklich sehr zu empfehlen, hier auch noch ein Lob an Gabi und Thomas, die den Abend organisiert hatten.

Alles in allem ein schöner Urlaub, obwohl ich meinen nächsten Urlaub wieder auf einem Safariboot verbringen werde, denn da braucht man nicht jeden Tag das Boot wechseln, braucht nicht jeden morgen und abend die Sachen von und zur Basis bringen und kann wenn man Lust hat einfach ins Wasser springen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 16. September 2009 um 19:28 Uhr
 
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